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Viva Italia - Eine italienische Nacht!



mit Musik von Guiseppe Verdi, Erste Allgemeine Verunsicherung, Gianna Nannini, Christian Bruhn,  Rocco Granata, Gerhard Winkler, Adriano Celentano, Eros Ramazotti u.a.
Texte von Umberto Eco, Dario Fo, Pier Paolo Pasolini, Federico Fellini, Italo Calvino, Luigi Pirandello, Carlo Goldoni u.a.

 

DEUTSCHLAND : ITALIEN
Eine Liebesgeschichte durch die Jahrhunderte!?
Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
im dunklen Laub die Goldorangen glühn...
Schon Johann Wolfgang Goethe zog es nach Bella Italia. Er suchte das klassische Altertum und fand: Amore. Im 18. und 19. Jahrhundert überschwemmten Scharen von sehnsüchtigen Italienromantikern auf Goethes Spuren das Land der Sonne und die Italiener wunderten sich sehr über die blassen Gesichter mit dem verzückten Ausdruck. Sie schätzen „I tedeschi“, aber sie lieben sie nicht. Die zweite Liebeswelle der Nordlichter ergoß sich seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts über Italien: Der Germanenzug zum Teutonengrill: Adria, Sonne, Strand, Pizza, Spaghetti und wieder Amore. Unzählige Schlager der Zeit künden davon. Die Liebe der Deutschen steigerte sich noch, wenn es außerdem Würstchen, deutsches Bier und Filterkaffe gab. Die dritte und bislang letzte Welle war raffinierter, die intellektuelle Version: gehobene italienische Küche, ein altes Bauernhaus in Umbrien oder der Toscana. Es soll sogar im deutschen Bundestag eine Fraktion gegeben haben...
Und ewig lockt das Weib
Sicher ist die Wölfin schuld, die unsere Vorfahren Romulus und Remus gestillt hat. Von da an ist es uns Italienern jedenfalls nicht mehr gelungen, uns vollständig von dieser gleichzeitig sperrigen und liebevollen weiblichen Figur zu befreien, die uns genährt hat. Mauricio Maggiani
Jahrhunderte katholischer Erziehung haben im italienischen Mann eine enorme, nie zu stillende Gier nach dem Weib ausgelöst. Federico Fellini
Avanti Popolo!
Rom wollte herrschen. Als seine Legionen gefallen waren, schickte es Dogmen in die Provinzen...
Der leidende Gesichtsausdruck wird bei den Italienern am sichtbarsten, wenn man mit ihnen vom Unglück ihres Vaterlands spricht. Heinrich Heine
Der Hauptzug im Nationalcharakter der Italiener ist vollkommene Unverschämtheit. A. Schopenhauer
Fazit
Italien ist vielleicht das schönste Land der Welt und die Italiener die Weltmeister der Sympathie, aber seinen Gebrauchtwagen kauft man besser in Deutschland. Heinz Müller, Ulm
Rein kulturpolitisch-geographisch ist die italienische Mentalität typisch südlich: der Staat verhält sich dort zur Kirche wie die Einsteinsche Relativitätsphilosophie zur Kunstauffassung der zweiten chinesischen Kung-Periode. Ein Symptom, das dem geschulten Reisenden sogleich in allen Strassen auffällt. Kurt Tucholsky (na denn, Prost – Alla Salute!)