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Ansichten eines Clowns

nach dem Roman von Heinrich Böll

Ein Clown greift an!

Bölls große Auseinandersetzung mit der Gesellschaft der Bundesrepublik in den 50er Jahren, dem Katholizismus und dem "Kölschen Klüngel".


Die kleine 50er-Jahre-Revue
Ein Stück deutscher Nachkriegsgeschichte.
ANSICHTEN EINES CLOWNS


". . . wir sehen Hans Schnier, den Clown. Heinrich Bölls Romanheld leidet unter der deutschen Nachkriegswelt. Er kämpft gegen die satten, wieder einflussreichen Alt-Nazis und die selbstgewissen Neu-Katholiken. Er ist auf der Suche nach seiner Frau Marie, mit der er allerdings nie vor dem Traualtar erschienen ist und der deshalb von Priestern und Prälaten eingeredet wurde, sie müsse Hans verlassen.
Böll lässt seinen Protagonisten erzählen: ruhig, fast abgeklärt, ein bißchen melancholisch. Gerade diese kühle Haltung ohne Zorn und Eifer, das schlichte Konstatieren, hat zu dem großen Erfolg des wichtigsten Böll-Romans beigetragen - und heftige Gegenreaktionen ausgelöst.
Bölls Schnier trägt die Komödiantenmaske, um aller Welt den Spiegel vorhalten zu können.
. . . die Regie hat ganze Arbeit geleistet. Wer seinen Böll nicht gelesen hat, kann es hier nachholen.
Frankfurter Rundschau


"Ansichten eines Clowns" nannte Böll sein Buch, in dem er Abrechnung mit Nachkriegsdeutschland hielt. In der Frankfurter Katakombe kann man eine interessante szenische Aufbereitung des Stoffes sehen, der dank seiner  Aussagekraft von ungemein suggestiver Wirkung ist.
Kultur/TV, Wien