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Aus dem Leben eines Taugenichts

nach der Novelle von Joseph von Eichendorff

Die Erzählung der Romantik schlechthin. Ein arbeitsunwilliger Müllersbursch begibt sich auf eine abenteuerliche Reise, die ihn bis ins schöne Italien führt. Nach vielen Wirrnissen erhält er endlich seine angebetete Schöne und alles wird gut.

Pressestimmen:

BUNTER VOGEL
Taugenichts in der Frankfurter Katakombe

Das ist wahre Universalpoesie.  .  . und der Taugenichts singt! Mirjam Tertilt ist ja auch in die farbigen Flusen eines bunten Vogels gehüllt. Gelegentlich streicht sie die Geige, die Eichendorff seinem verwahrlosten Müllerssohn mit auf die Reise gibt. Als liebenswerter Landstreicher spielt er die Hauprtrolle in einem real existierenden Roman, der ihm erst bewusst wird, als ihm die Mitspieler am Ende davon erzählen. Bis dahin wird er von einem zu anderen weitergereicht.
Carola Moritz karikiert diesen exemplarischen Text der deutschen Spätromantik durchaus. Aber sie denunziert ihn nicht.
Im Vordergrund muss sich der deutsche Sehnsuchtsträumer mit allerlei Figuren aus dem Arsenali der Romantik durchschlagen . . .
Eichendorff musste selbst sein Leben als preußischer Beamter fristen, er wusste also, was er tat, wenn er den Beruf des Zolleinnehmers durch den  Kakao zieht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung,  6.10.2017

DER UMRISS VON AURELIE
Die Katakombe Frankfurt zeigt einen munteren Zusammenschnitt von Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts"

Eine klingende Welt ist die von Joseph von Eichendorffs Taugenichts, daran hat nicht nur seine Geige Anteil .  .  .
Mit viel Musik und Gesang hat Carola Moritz fürs Theater Die Katakombe die Novelle "Aus dem Leben eines Taugenichts" eingerichtet. Drei Akteure sind dabei; . . . zauberhafte Scherenschnitte auf die Bühnenrückwand projiziert, genügen völlig fürs romantische Ambiente.
Aus Eichendorffs "Taugenichts" wird auf der Bühne ein Traum, ein kleines Märchen, ein munterer, knapp zweistündiger Bilderbogen . . .
Und mehrere Hyppy Ends gibt es auch, nach dem fröhlich vorgetragenen Muster: Entdeckung, Reue, Versöhnung . . .
Frankfurter Rundschau,  28.9.2017