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Radetzkymarsch

oder: Es lebe der Zentralfriedhof!

Bella gerant alii, tu felix Austria nube - Andere mögen Kriege führen, du glückliches Österreich, heirate.

Von Sissis Traumhochzeit mit Kaiser Franz Joseph, dem schleichenden Verfall der K. und K. Monarchie, portraitiert in Joseph Roths Radetzkymarsch, geht's mit viel Wiener Schmäh, Sachertorte und Walzerseligkeit ins zwanzigste Jahrhundert. Nach dem Weltkrieg Nr.1 bereitet sich in einem Wiener Männerwohnheim an der schönen blauen Donau ein gescheiterter Kunstmaler auf seine politische Karriere vor, tatkräftig unterstützt von seinen jüdischen Mitbewohnern. Bald jubeln ihm die Massen auf dem Heldenplatz zu und feiern die Heimkehr ins Reich. Österreichs Lust am Untergang, das Morbide und Gemeine prägt bis heute die Lieder und Texte österreichischer Autoren und Musiker. Wir gehen Tauben vergiften im Park mit Georg Kreisler, sehnen uns mit Ludwig Hirsch nach dem großen, schwarzen Vogel und sitzen mit einem Schwipserl verlassen in der Kellergass'n.

Es ist unser großes Geschick, Beethoven zu einem Österreicher gemacht zu haben und Hitler zu einem Deutschen.  Hannes Androsch  

Erster Kommentar eines Zuschauers zur Premiere: " . . . politischer Hintergrund, Hommage an Kaiser Franz- Josef,  Wiener  Schmäh, Couplets und Musik bilden eine überzeugende Einheit . . 
großartig
  gelöst.
G. P., Bad Homburg