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Martin L. - Das Luther-Musical

von Oystein Wiik und Gisle Kverndokk

Die Produktion heißt "Martin L.", um sich nicht sklavisch an Luthers Biographie halten zu müssen. Da wäre nämlich keine Liebesgeschichte mit einer Erfurter Schönheit namens Ursula möglich gewesen. So aber: das Liebesduett " Bleib bei mir" als Ohrwurm.  Doch das berühmte Gewitter, in dem Martin gelobt, ein Mönch zu werden, durchkreuzt beider Heiratspläne, Martin geht ins Kloster und auch Ursula wird Nonne. Während der Bauernaufstände kreuzen sich ihre Wege nocheinmal.
Die historischen Daten jedoch sind korrekt. Tetzels Ablasshandel, der Reichstag zu Worms, Luther auf der Wartburg, die Bauernaufstände des Thomas Müntzer.

Das Musical zeigt die Jugend- und Studienjahre des Reformators bis zu den Bauernkriegen. Es setzt sich aber nicht nur mit der Person Luther auseinander, sondern auch mit einem Stück deutscher Geschichte, zeigt, wie die Politik Luther für Ihre Zwecke benutzt hat.
Die fiktive Figur des Jörg, - Luthers zweifelnde Seite-, führt durch das Stück und blickt aus heutiger Sicht auf Martin L., stellt die Fragen nach dem Weg, den Luthers Ideen genommen haben und ihrer heutigen Bedeutung.